Vortrag: Athanasios Marvakis »Zur Dialektik des neuen Faschismus«

Zur Dialektik des neuen Faschismus –
oder: ›Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, besonders wenn er keines hat‹
mit: Prof. Dr. Athanasios Marvakis, Sozialpsychologe an der Aristoteles Universität Thessaloniki.

Freitag, 10. November, 19 Uhr, Volxhaus (Südbahngürtel 24, ggü. Hbf)

++ Vortrag findet auf deutsch statt!++

In seinem Vortrag widmet er sich dem Aufstieg des neuen Faschismus. Wie konnte es der Neuen Rechten gelingen, eine völkisch beschränkte Solidarität wieder auf die Tagesordnung zu setzen und damit eine die Solidarität verallgemeinernde Perspektive verdrängen? Marvakis schlägt vor, diese Frage angesichts radikaler gesellschaftlicher Veränderungen zu historisieren, das heißt die mögliche Bedeutung des Faschismus in jeweils epochalen Umwandlungen untersuchen. In dieser Perspektive kann und muss man auch nach subjektiven Hoffnungen, Träumen, Erwartungen usw. suchen, die der Faschismus mit seinen barbarischen Lösungen zu bedienen versucht. Im Anschluss daran, wollen wir gemeinsam diskutieren, was diese Überlegungen für linke Gegenstrategien bedeuten können.

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